Handhygienetag: Internationale WHO-Kampagne für Händehygiene

Handhygienetag: Internationale WHO-Kampagne für Händehygiene
Veröffentlicht in: Gesundheit, Händedesinfektion
Von Sonja Dietz
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Handhygienetag: Internationale WHO-Kampagne für Händehygiene

Keime werden häufig mit den Händen verbreitet, insbesondere in Krankenhäusern. Aus diesem Grund brauchen insbesondere Krankenschwestern, Pflegepersonal und Ärzte leichten Zugang zu Handdesinfektionsmitteln. Darauf weist die WHO am diesjährigen Welthandhygienetag ausdrücklich hin.

Handhygienemittel werden in Kliniken knapp

Jedes Jahr am  05. Mai steht der Handhygienetag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf der Agenda. Das Datum symbolisiert die fünf Finger an jeder Hand eines Menschen - fünf plus fünf. Der Handhygienetag soll darauf aufmerksam machen, wie wichtig die Hygiene der Hände als Schutz vor Infektionen ist. In diesem Jahr ist er jenen gewidmet, die aktuell Großes leisten: Den Krankenschwestern.

Beschäftigte im Gesundheitswesen stehen an vorderster Front, wenn es um die Bekämpfung der Infektionen, die durch den neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) ausgelöst werden, geht. SARS-CoV-2 wird von Mensch zu Mensch über eine Tröpfcheninfektion und engen Kontakt übertragen.

Welche Handdesinfektionsmittel sind besonders wirkungsvoll?

Mehr als in allen anderen Bereichen ist die Notwendigkeit groß, insbesondere in Gesundheitseinrichtungen auf das Tragen von Atemschutzmasken und eine intensive Handhygiene zu achten. Zusätzlich zum Waschen der Hände empfiehlt die WHO anlässlich des Handhygienetags noch einmal explizit die regelmäßige Desinfektion der Hände in Krankenhäusern. Besonders wirkungsvoll sind Desinfektionsmittel, die mindestens 60 Prozent Ethanol enthalten. Der enthaltene Alkohol zerstört die Proteine umhüllter Viren, zu denen auch das Coronavirus gehört. So werden sie binnen Sekunden schadlos.

 


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Bei der Desinfektion der Hände sollten sich Mitarbeiter des Gesundheitswesens an die von der WHO empfohlenen „5 Moments for Hand Hygiene" halten. Dementsprechend ist Handhygiene in diesen Situationen zu gewährleisten:

  1. vor der Berührung eines Patienten
  2. vor der Untersuchung eines Patienten
  3. nach der potenziellen Kontamination mit Körperflüssigkeiten
  4. nach der Berührung eines Patienten
  5. nach der Berührung von Gegenständen des Patienten

Wie müssen sich Krankenschwestern die Hände desinfizieren?

Damit die Handdesinfektionsmittel richtig wirken, müssen sie auf die komplette Oberfläche der Hände aufgetragen werden. Handflächen und -rücken sollen dann so lange aneinander gerieben werden, bis das Handhygienegel vollständig getrocknet ist.

Die WHO warnt allerdings: Derzeit können die Handhygienevorschriften weltweit in Kliniken und Pflegeeinrichtungen nicht immer angemessen befolgt werden. Die Überbelegung der Gesundheitseinrichtungen, das Fehlen klar abgegrenzter Patientenzonen und auch der fehlende Zugang zu Handdesinfektionsmitteln verhindern eine wirksame Handhygiene-Routine in 20 Prozent der Fälle. Gegenwärtig sind Hygieneprodukte auch außerhalb des Gesundheitswesens sehr gefragt. Dies hat zu einem Engpass in den Krankenhäusern geführt und das Risiko einer Infektion des medizinischen Personals mit COVID-19 immens erhöht.

In welchen Bereichen Händewaschen wirksam ist

Angesichts der Schwere von Krankheitsausbrüchen im Allgemeinen und von COVID-19 im Besonderen ist es daher von entscheidender Bedeutung, die WHO-Richtlinien zu fördern und die "SAVE LIVES: Clean Your Hands"-Kampagne  auf der ganzen Welt umzusetzen. Bedeutet konkret: Wer nicht im Gesundheitssektor arbeitet, sollte auf verstärkte Käufe von Handdesinfektionsmitteln verzichten. Darauf macht die WHO anlässlich des Handhygienetags noch einmal aufmerksam.

Außerhalb stark keimbelasteter Risikobereiche trägt bereits regelmäßiges Händewaschen zuverlässig zur Unterbrechung von Infektionskrankheitsketten bei. Bitte überlassen Sie Handdesinfektionsmittel vorerst denjenigen, die zu einem funktionierenden Gesundheitssystem in unseren Krankenhäusern beitragen. Das Wohlergehen der Gesellschaft liegt somit in unser aller Hand!

 


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4. Mai 2020