Keime auf Reisen: Gefährliche Souvenirs

Keime auf Reisen: Gefährliche Souvenirs
Veröffentlicht in: Gesundheit

Keime auf Reisen: Gefährliche Souvenirs

Die Ferien stehen vor der Tür und Arbeitnehmer reisen mit dem Flugzeug oder mit dem Zug in die Ferne. Auf der Fahrt sind sie den unterschiedlichsten Krankheitserregern ausgesetzt. Angestellte sollten in ihrem eigenen Interesse sichergehen, dass sie gesund bleiben. Und natürlich freut sich auch der Arbeitgeber, wenn seine Mitarbeiter gut erholt von dem Trip zurückkommen und nicht schwerkrank. Dazu ist Urlaub schließlich da: Auspannen vom Stress und den Strapazen des Arbeitsalltags. Was dabei von beiden Seiten zu beachten ist, damit dieser Plan aufgeht. 

Keime auf Reisen: Gefährliche Reisebegleiter

Keime, Viren, Pilze – in Bereichen, in denen sich viele Menschen aufhalten, verbreiten sie sich rasant. In den nächsten Wochen erreicht die Reisesaison ihre Hochphase und viele Arbeitnehmer jetten um die Welt. Das macht es Keimen aus fernen Landstrichen einfach, sich in Regionen auszubreiten, in denen sie eigentlich nicht heimisch sind. Sie reisen im Handgepäck mit. In Flugzeugen, Zügen, Bussen und Bahnen haften sie an Sitzen, Haltestangen, den Toiletten für Passagiere und an Handgriffen. 

Laut einer Untersuchung der Reisesuchmaschine Swoodoo ist die Toilette von Zügen oder Flugzeugen aber noch nicht einmal die fieseste Ansteckfalle. Besonders viele Keime tummeln sich zum Beispiel auf Sicherheitsgurten, deren textile Struktur ideal ist, um Bakterien und Viren aller Art vom Körper vorhergehender Passagiere aufzusaugen. 

Die größten Keimfallen auf Reisen

Noch fieser sind die Klapptische, auf denen Passagiere ihr Essen auspacken. Mit einer achtmal höheren Keimbelastung als die Klospülung sind sie der schmutzigste Ort. Das rührt daher, dass die Bordtische dauernd von unterschiedlichen Menschen angefasst werden. Auch von den Kandidaten, die sich nach dem Toiletten-Gang nicht immer die Hände waschen.  

Laut einer zweiten Studie der US-Universität Auburn werden sie aber nur recht selten desinfiziert oder nur grob abgewischt. Die verbleibenden Getränkespritzer und Essensreste sind ein idealer Nährboden für Bakterien.  

Hilfe gegen schädliche Keime

Doch Arbeitnehmer, die auf Reisen gehen, können den Keimschleudern etwas entgegensetzen. Arbeitgeber können sie sogar dabei aktiv unterstützen und damit sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter wohlbehalten und gut erholt zurückkehren.

Das A und O ist eine regelmäßige Handhygiene. Sie ist eine einfache und hochwirksame Möglichkeit, Keime auf Reisen abzuwehren. Wichtig dabei ist, die Hände gründlich zu waschen, bevor man Flugzeug oder Zug betritt. Aber bitte keine schnelle Katzenwäsche.  

Damit Hände wirklich sauber sind, sollten sie mindestens für 20 Sekunden mit Seife und Wasser benetzt sein. Der Effekt: Jeder, der einen Zug oder ein Flugzeug mit sauberen Händen betritt, schleppt weniger Viren und Bakterien ein. 

Handsauberkeit: So wichtig!

Doch manchmal ist das Händewaschen mit Wasser und Seife kurz vor Reiseantritt nicht möglich. „Hier helfen alkoholhaltige Händedesinfektionsmittel, die in kritischen Momenten angewendet werden können und das Händewaschen ersetzen - vor dem Essen, nach dem Toilettengang und nach jedem Niesen oder Husten“, rät Sven Jäschke, Country Manager von GOJO Industries, dem Hersteller der hochwirksamen Handdesinfektionsmittel der Marke PURELL®.

„Die entsprechenden Mittel gibt es zum Beispiel in der praktischen 60 Milliliter-Pumpflasche. Sie passt in jede Handtasche und jeden Rucksack. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern vor Urlaubsantritt eine Freude machen, indem sie ihnen ein kleines ‚Survival Package‘ zusammenstellen. Darin unter anderem enthalten: Ein Fläschchen Handdesinfektionsmittel.“  

Die Anwendung ist denkbar einfach: Eine kleine Portion in die Handinnenflächen geben, verreiben und trocknen lassen. Danach haben 99 Prozent der Keime keine Chance mehr, wie einschlägige Studienbelegen.

Checkliste: Handsauberkeit auf Reisen 

Neben der regelmäßigen Handdesinfektion können Reisende die Gefahr einer Ansteckung vermeiden, indem sie die folgenden Tipps beachten: 

  • Möglichst nicht in das eigene Gesicht fassen. Mit jeder Berührung können Keime, die sich auf der Hand befinden, in die Nähe der Schleimhäute gelangen. Das erhöht das Risiko einer Erkrankung. 
  • Besser auf den Genuss von Kaffee der Tee verzichten. Wasser in Flugzeugen oder in der Bahn kann Coli-Bakterien enthalten, was Magenkrämpfe verursacht. Denn oft wird das Wasser bei der Zubereitung von Kaffee oder Tee nicht heiß genug erhitzt, um die Keime abzutöten. 
  • Wer seine eigenen Kissen und Decken mitnimmt, entgeht den Keimen, die sich auf den Utensilien befinden, die von der Reisegesellschaft bereitgestellt werden. Diese werden nicht immer regelmäßig ausgetauscht.
  • Wer auf der Reise lesen will, sollte seinen eigenen Lesestoff mitnehmen. Die Magazine, die in der Bahn oder im Flieger ausliegen, wurden bereits von unzähligen Händen berührt. 

PURELL wünscht einen erholsamen Urlaub!

(Foto: iStock)

25. Juni 2018