Lebensmittelverarbeitende Betriebe: Worauf es bei der Personalhygiene ankommt

Lebensmittelverarbeitende Betriebe: Worauf es bei der Personalhygiene ankommt
Von Sonja Dietz
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Lebensmittelverarbeitende Betriebe: Worauf es bei der Personalhygiene ankommt

Der 7. Juni ist der „Internationale Tag der Lebensmittelsicherheit“. Er soll weltweit darauf aufmerksam machen, welche Folgen verunreinigte und verdorbene Lebensmittel für die Gesundheit haben. Auch Viren können bei der unsachgemäßen Verarbeitung von Lebensmitteln übertragen werden. Vor allem die Personalhygiene in lebensmittelverarbeitenden Betrieben spielt hier eine erhebliche Rolle.

Übertragung von Krankheiten über Lebensmittel: Gar nicht mal so selten

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkrankt jedes Jahr eine von zehn Personen infolge des Konsums von Lebensmitteln, die durch Bakterien, Parasiten, chemische Substanzen oder eben auch Viren verunreinigt waren. Da laut der WHO 80 Prozent der Krankheiten über die Hände übertragen werden, sollte in allen Bereichen, in denen Lebensmittel verarbeitet werden, ein besonderes Augenmerk auf die Handhygiene gelegt werden: 

  • In der Gastronomie
  • In Lebensmittelläden
  • In Supermärkten
  • Im Großhandel

Personalhygiene – worauf kommt es an?

Was ist dabei zu beachten? Vor allem muss das Personal über die Bedeutung der Personalhygiene informiert und intern geschult werden. Dazu gehört die Einweisung in eine angemessene Handhygiene.

Diese umfasst regelmäßiges Händewaschen, bei dem die Hände unter fließendes Wasser gehalten, gründlich eingeseift und an allen Stellen gereinigt werden:

  • Handinnenflächen
  • Handrücken
  • Fingerzwischenräume
  • Daumen
  • Fingernägel


Bitte beachten: Eine gründliche Handwäsche dauert bis zu 30 Sekunden und sollte so oft wie möglich erfolgen

Einsatz von Handesinfektionsmitteln

Zusätzlich ist der regelmäßige Gebrauch von Handesinfektionsmitteln angeraten. Die hochwirksamen Gels beseitigen die Keime, die beim Handwaschvorgang nicht beseitigt wurden. Zur der Handdesinfektion werden die Hände ausreichend mit dem Produkt benetzt und aneinander gerieben. Nach ca. 30 Sekunden ist das Gel eingezogen erzielt seine volle Wirkung.

Tipp: Achten Sie darauf, dass das verwendete Handesinfektionsmittel mindestens 60 Prozent Alkohol enthält. Nur dann ist es wirksam gegen schädliche Erreger. Denn Coronaviren und die meisten anderen Keime reagieren empfindlich auf fettlösende Substanzen wie Alkohol.

Feuchtigkeitsspendende Zusatzstoffe pflegen die Haut

Wichtig ist außerdem, dass die genutzten Handesinfektionsmittel mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen angereichert sind. Ein zu hoher Alkoholgehalt trocknet die Haut nämlich schnell aus. Dann kommt es zu Rissen oder Ekzemen. Das senkt die Akzeptanz der Mitarbeiter, das Handesinfektionsmittel zu nutzen und erhöht das Risiko, dass die Personalhygiene nicht angemessen durchgeführt wird. Mit einem ausgewogen formulierten  Handesinfektionsmittel ist diese Gefahr obsolet.

Bleiben Sie gesund!


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2. Juni 2020