Nachfüllen von Spendern für Handdesinfektion: Vorsicht Gefahr!

Nachfüllen von Spendern für Handdesinfektion: Vorsicht Gefahr!
Von Sonja Dietz
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Nachfüllen von Spendern für Handdesinfektion: Vorsicht Gefahr!

Die meisten Shops und Supermärkte haben zu Beginn der Pandemie Spender mit Handdesinfektionsmitteln in ihren Eingangsbereichen aufgestellt, um ihren Kunden zu zeigen: „Hier sind Sie sicher. Wir tun alles, um schädliche Keime zu bekämpfen.“ Daran ist auch nichts verkehrt. Jetzt kommt allerdings das große ABER: Viele Spendersysteme verfügen über offene Behälter, die wiederbefüllt werden können. Hier lauern Hygienefallen.  

Folgen der falschen Wiederbefüllung von Desinfektionsmittelspendern

Viele Spendersysteme werden immer wieder aufgefüllt - oft mit dem Produkt, das gerade den niedrigsten Preis oder die beste Verfügbarkeit hatte. Auch wird der Behälter vor den Wiederbefüllen mit dem Handdesinfektionsmittel meist nicht herausgenommen und gereinigt. Stattdessen wird ein Produkt einfach zum anderen gekippt.

Das kann ziemlich unangenehme Folgen haben. Falls sich der im Behälter befindliche Handdesinfektionsmittelrest schon älter ist, ist dieser möglicherweise mit Keimen verunreinigt. Diese können nach dem Gebrauch des Handdesinfektionsmittels auf die Hände der Kunden gelangen und diese krank machen.

Das ist aber nicht das einzige Problem, das mit der unbedachten Wiederbefüllung von Spendersystemen einhergehen kann. Werden zwei desinfizierende Gels miteinander vermischt, kann es überdies zu unvorhergesehenen Reaktionen kommen. Zum Beispiel kann die Wirksamkeit des Gemischs herabgesetzt werden. Es kann darüber hinaus auch zu Hautreizungen kommen.

Übelriechende oder klebende Handdesinfektionsmittel: Die Ursachen

Sie haben vielleicht auch schon einmal bemerkt, dass manche Handdesinfektionsmittel ziemlich übel riechen oder kleben. Auch das kann durch die Vermischung zweier Produkte kommen und führt unweigerlich zu einer schlechten Nutzererfahrung. Aber werden sich Kunden unter diesen Umständen je wieder im öffentlichen Raum die Hände desinfizieren? Vermutlich nicht! Welche negativen Folgen das für die Pandemiebekämpfung hat, muss an dieser Stelle sicher nicht noch einmal extra betont werden.

Ein weiteres Problem: Wer zum Auffüllen seines Spendersystems auf große Nachfüllkanister zurückgreift, die nach der Benutzung nicht hygienisch versiegelt werden können, geht das Risiko ein, dass der enthaltene Alkohol verdunstet. Alkohol ist jedoch der wirksame Bestandteil in Handdesinfektionsmitteln, der schädliche Erreger abtötet. Fällt der Alkoholgehalt unter 60 Prozent, verliert das desinfizierende Gel seine Wirksamkeit.

Wie geht es besser? Egal, ob Supermarkt, Einzelhändler, Fitnessstudio, Friseur oder Wellnessdienstleister - Unternehmen können ihren Kunden sichere und wirksame Handdesinfektionsmittel bereitstellen, wenn sie folgende Tipps beherzigen:

  • Keine Handdesinfektionsmittel verschiedener Hersteller miteinander mischen.
  • Auf die Expertise etablierter Marken setzen.
  • Nutzen Sie keine offenen Systeme, sondern nur hygienisch versiegelte Nachfüllpackungen.

Welcher Desinfektionsmittelspender eignet sich?

Wichtig ist auch, auf das richtige Spendersystem zu setzen. Für Bereiche mit einem hohen Kundenverkehr empfehlen wir unseren gut verfügbaren PURELL® ADX™-12 Desinfektionsspender mit 1200ml Kapazität. Dieser lässt sich problemlos an jede Wand montieren. Das große Sichtfenster und die transparenten Nachfüllflaschen in dem Spender erleichtern die Überprüfung des Füllstands. Der Spender kann jederzeit in einen verschließbaren Spender umgewandelt werden.

Verwenden Sie den Desinfektionsmittelspender mit den PURELL® Advanced hygienischen Händedesinfektionsmitteln für zuverlässige und sorgenfreie Hygiene – das Gel wurde erfolgreich auf seine Wirksamkeit gegen das Coronavirus getestet und verfügt über feuchtigkeitsspendende Eigenschaften. Damit stehen Anwender nicht nur auf der sicheren Seite, sondern erleben außerdem das angenehme Gefühl gepflegter Hände.

Bleiben Sie gesund!

21. April 2021