Nachhaltigkeit: GOJO reduziert Abfälle drastisch

hände, die ein Gewächs umschließen

Beim Thema Nachhaltigkeit übernimmt GOJO, Hersteller der Hygieneprodukte der Marke PURELL, seit jeher Verantwortung. Seit unserer Gründung vor 75 Jahren unternehmen wir größte Anstrengungen, umwelt- und ressourcenschonend zu agieren und haben bereits viel geschafft. Genug ist uns das aber nicht. Nach jedem Milestone, den wir erreichen, setzen wir uns noch größere Nachhaltigkeits-Ziele. Nun sind uns immense Erfolge bei der Reduktion von Abfällen gelungen.

Nachhaltigkeit: GOJO sieht sich in der Verantwortung

Unsere Welt und unser Klima verändern sich gerade in einer beunruhigenden Geschwindigkeit. Als global agierender Hersteller von Hygienelösungen wissen wir um unsere Verantwortung beim Klimaschutz und haben bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um unsere Umwelt zu schonen.

Zum Beispiel haben wir die Co2-Emissionen, die durch das Heizen unserer Gebäude entstehen oder durch Erwärmungsvorgänge bei der Produktion unserer Hygienelösungen, seit 2010 um 46 Prozent reduziert. Dazu haben wir die Zusammensetzung unserer Produkte und unsere Herstellungsverfahren so angepasst, dass wir unsere Hygieneprodukte auch bei niedrigeren Temperaturen produzieren können.

Aktuelle Herausforderungen meistern

Dann kam das Jahr 2020 und stellte uns vor neue immense Herausforderungen. Der Bedarf an Hygienelösungen stieg so drastisch, dass wir unsere Produktionskapazitäten massiv erhöhten. Oberste Prämisse war, die Gesundheit möglichst vieler Menschen mit unseren Produkten zu schützen. GOJO setzte daher alles daran, die exponentiell steigende Nachfrage nach den Desinfektionsmitteln, Seifen, Wischtüchern und Oberflächensprays von PURELL® zu decken.

Dabei stellte sich eine entscheidende Frage: Wie es möglich, die Produktion zu steigern und gleichzeitig unsere Nachhaltigkeitsziele nicht aus dem Blick zu verlieren? Soviel vorab: Wir haben gute Lösungen gefunden. Unter anderem haben wir in neue, hochwertige Spritzgussformen investiert, mit denen wir geschmolzenen Kunststoff verarbeiten.

Neue Verfahren der Kunststoffverarbeitung

Mit den neuen Formen verbrauchen wir deutlich weniger Kunststoff. Allein der Austausch einer einzelnen Spritzgussform spart jährlich schätzungsweise 75.000 Pfund Müll ein. Das entspricht dem Fassungsvermögen von etwa 2,5 Mülltransportern. Und nun sollten Sie bedenken, dass wir in unserem Betrieb weit über 1300 Spritzgussformen einsetzen. Noch konnten wir nicht alle ersetzen, aber wir arbeiten daran.

Die Nachfüllpackungen unserer neuen innovativen Spendersysteme der ES8-Reihe werden bereits mit dem neuen Verfahren hergestellt. Die durchsichtigen Nachfüllpackungen verfügen über eine Kunststoff-Manschette, mit der sich diese in einen Spender einklinken lassen. Diese Manschetten werden im Spritzgussverfahren hergestellt. Durch den Austausch der betreffenden Form konnten wir den Kunststoffverbrauch signifikant verringern und gleichzeitig wertvolle Energie einsparen.

Reduktion von Batterieabfällen

Bleiben wir an dieser Stelle noch kurz bei unseren ES8-Spendersystemen. Diese sind aus einem weiteren Grund extrem nachhaltig. Sie können manuell bedient werden. Es gibt aber auch eine Variante für die berührungslose Händedesinfektion, bei denen ein Sensor automatisch die richtige Menge an Handdesinfektionsmitteln auf die Handfläche dosiert. Viele Verbraucher bevorzugen dieses Modell. So müssen sie keinen Spender anfassen, der schon von vielen anderen Personen zuvor berührt wurde.

Der Nachteil: Die Systeme werden mit Knopfzellenbatterien betrieben, die früher auf Verdacht ausgetauscht werden mussten. Oft geschah das viel zu häufig, was problematisch für die Umwelt war. Aber auch hierfür haben wir eine Lösung gefunden. Jeder Nachfüllpack wird mit einer integrierten Knopfzellenbatterie geliefert. Die Lebensdauer der Batterie ist genau auf die Größe des Nachfüllpacks abgestimmt und reicht so lange, bis dieser aufgebraucht ist.

Einsparen wichtiger Ressourcen hat höchste Priorität

Das macht unnötige Batteriewechsel auf Verdacht überflüssig. Nach der Benutzung lassen sich die Batterien umweltgerecht entsorgen. Das ES8-System von PURELL reduziert somit im Vergleich zu anderen berührungslosen Systemen Batterieabfälle um 68 Prozent und Treibhausgasemissionen um 15 Prozent.

Diese Beispiele zeigen, welche aktive Rolle GOJO übernimmt, um Abfälle zu reduzieren und wertvolle Rohstoffe einzusparen. Und in einem Punkt können Sie sich sicher sein: Sie werden auch in Zukunft von vielen weiteren Nachhaltigkeits-Erfolgen hören. Aktuell arbeiten wir bereits fleißig an neuen Strategien.

GOJO hat sich schließlich zum Ziel gesetzt, Leben zu retten und das Leben aller zu verbessern. Und dazu gehört auch, dass wir uns um unsere Umwelt kümmern. Denn wir haben nur eine Erde.

8. Oktober 2021