Reisezeit: Urlaub in der Corona-Pandemie

Mitarbeiter an der Rezeption im Hotel, der medizinische Maske  trägt.

Reisezeit: Urlaub in der Corona-Pandemie

Die Reisezeit steht vor der Tür und viele Urlauber sind verunsichert. Wäre es besser, die Reise abzusagen? Ist ein Urlaub derzeit überhaupt sicher? Tipps für vertrauensbildende Maßnahmen in Hotels.

Reisewarnungen ins europäische Ausland aufgehoben 

Viele EU-Staaten haben ihre Reisewarnungen ins europäische Ausland aufgehoben. In den meisten Ländern darf wieder Urlaub gemacht werden. So groß die Freude vieler Urlauber ist, die wochenlang bangten, ob ihr Sommerurlaub nun ins Wasser fällt oder nicht: Eine gewisse Unsicherheit reist doch mit. Wie sicher ist das Ganze? Derartige Zweifel können die Unbeschwertheit im Urlaub immens trüben.

In Hotels und der Gastronomie kann das Sicherheitsgefühl der Gäste jedoch durch sichtbare Hygienemaßnahmen gestärkt werden. So kann die Reisebranche verdeutlichen: Die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Gäste liegt uns am Herzen.

Empfehlenswert ist zum Beispiel die Positionierung von Spendern für Handdesinfektionsmittel an kritischen Stellen:

  • In Sanitäranlagen direkt am Ausgang
  • An Ein- und Ausgängen
  • In Wartebereichen
  • Im Restaurant
  • In den Zimmern

Mit einer hohen Verfügbarkeit von Handdesinfektionsmitteln minimieren Hotel- und Gastronomiebetreiber das Risiko der Übertragung von Krankheitserregern von Gast zu Gast. Denn laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden 80 Prozent aller Krankheiten von Mensch zu Mensch übertragen - über die Hände.

Auch auf die Oberflächensauberkeit kommt es an

In Bereichen, in denen sich viele Menschen begegnen, spielt neben Maßnahmen zur Handhygiene auch das Thema Oberflächensauberkeit eine wichtige Rolle. Eine Studie, die in dem Fachmagazin The Lancet veröffentlicht wurde, wies nach: Auf Metall oder Plastik können Coronaviren bei Raumtemperatur bis zu sieben Tagen überlebensfähig bleiben.

Weitere Studien zeigten:

  • Kontaminierte Hände können einige Viren auf bis zu sieben Oberflächen übertragen, wo sie von anderen Menschen aufgenommen und verbreitet werden können.[1]
  • Bis zu 14 Menschen können durch die Berührung desselben Gegenstandes kontaminiert werden.[2]

Welche Oberflächen sollten desinfiziert werden?

In Hotels und der Gastronomie besteht eine besondere Gefahr einer Ansteckung mit schädlichen Keimen durch das Berühren von Türklinken, Aufzugsknöpfen oder Tischen.

Tests mit verschiedensten Desinfektionslösungen zur Oberflächendesinfektion konnten jedoch zeigen, dass Mittel auf Basis von Ethanol gegen 99,9 Prozent der schädlichsten Viren gut wirksam sind – auch gegen das SARS-CoV-2-Virus.

Sicherheit stärkt das Vertrauen

Erfolgt der Desinfektionsvorgang sichtbar vor den Augen der Kunden, stärkt das das Vertrauen von Hotelgästen oder Restaurantbesuchern noch einmal zusätzlich. Unser Tipp: Sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihre Gäste auch unterwegs ein sicheres Gefühl haben – beim Sonnenbad am Strand oder auf Ausflügen. Geben Sie ihnen dazu ein kleines Fläschchen als Give-Away mit. Mit einem ethanolhaltigen und feuchtigkeitsspendenden Handdesinfektionsmittel.

Eine 30 Milliliter-Flasche passt es in jede Hosen- und Handtasche und ist perfekt für die Handdesinfektion zwischendurch geeignet. So wird die Urlaubsfreude garantiert nicht durch unterschwellige Ängste und Sorgen beeinflusst. Unsicherheit ist ein Begleiter, den man während der schönsten Zeit des Jahres wirklich nicht braucht.

Bleiben Sie gesund!

 


Materialien zum Download

Laden Sie sich hier eine Aufstellanleitung von Handdesinfektionsspendern in Hotels herunter.

 

Quellen:

[1] WHO Guidelines on Hand Hygiene in Health Care: First Global Patient Safety Challenge

[2] Clean Care Is Safer Care. Geneva: World Health Organization; 2009. 7, Transmission of pathogens by hands.

3. Juli 2020