Sinnstiftung im Beruf: GOJO etabliert sich als nachhaltiges Unternehmen und Arbeitgeber

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Veröffentlicht in: Unternehmen, Nachhaltigkeit

Sinnstiftung im Beruf: GOJO etabliert sich als nachhaltiges Unternehmen und Arbeitgeber

Studien belegen: Sinnstiftung ist manchem Arbeitnehmer inzwischen wichtiger als das Gehalt. Als sinnstiftend empfinden Mitarbeiter zum Beispiel, für einen Arbeitgeber zu arbeiten, der sich wie das Unternehmen GOJO dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben hat. Der Arbeitgeber bindet seine Mitarbeiter aktiv ein, den eigenen grünen Footprint sukzessive zu verbessern. Ein Blick hinter die Kulissen.

Arbeitnehmern steht der Sinn nach Sinnstiftung

Arbeitnehmern steht heute vor allem der Sinn nach Sinnstiftung, wie eine groß angelegte Studie des Karrierenetzwerkes XING ergab. Für eine beruflichen Aufgabe, mit der er Gutes für die Gesellschaft oder die Umwelt bewirkt, würde jeder Zweite sogar in Kauf nehmen, weniger zu verdienen. Aber ist Sinnstiftung nicht nur auf einzelne grüne oder wohltätige Organisationen beschränkt? Keineswegs, wie das wie das Beispiel GOJO Industries zeigt.

Der Konzern GOJO ist führender Hersteller und Vermarkter von Lösungen zur Gesunderhaltung der Haut und Oberflächenhygiene und somit Teil der chemischen Industrie. Zu seinen Produkten gehören unter anderem die Handhygienelösungen der Marke PURELL.

GOJO: Sinnstiftung aus gesellschaftlicher Perspektive

Gemeinhin haftet der chemischen Industrie nicht unbedingt der Ruf an, besonders nachhaltig zu agieren, oder sich zum Wohle der Gesellschaft einzusetzen. Der Konzern GOJO bricht bewusst mit diesen Klischees. Aus gesellschaftlicher Perspektive versteht sich der Global Player durchaus als sinnstiftendes Unternehmen. Immerhin trägt er mit seinen Hygieneprodukten, dazu bei, hochansteckende Keime in kritischen Arbeitsumfeldern zu minimieren. Im medizinischen Bereich rettet das im Zweifel sogar Leben.

In anderen Branchen tragen die Produkte des Unternehmens mindestens dazu bei, das Wohlbefinden der Menschen, die hier arbeiten, zu stärken. In der Industrie, in Büros, in Schulen, Kindergärten oder Hotels etwa. In diesen Bereichen treffen viele Menschen aufeinander, entsprechend hoch ist die Gefahr der Krankheitsübertragung durch Händeschütteln, Hautkontakt oder Berührungen. Bei der richtigen Anwendung der Hygieneutensilien des Unternehmens brechen weniger Krankheiten aus. Täglich zur Gesunderhaltung und dem Wohlfühlklima der eigenen Kunden beizutragen, ist für die GOJO-Mitarbeiter ein durchaus motivierender Aspekt.

Wirksamkeit von Hygieneprogrammen wissenschaftlich belegt 

Und das ist wohlgemerkt keine leere Worthülse. GOJO hat wissenschaftliche Forschungsarbeiten veröffentlicht, die die Wirksamkeit von Hygieneprogrammen in diesen Umfeldern nachweisen konnten. Gerade während Krankheitswellen verschaffen die Produkte zur Handsauberkeit und Oberflächendesinfektion Verbrauchern viel Sicherheit. 

Gleichzeitig leistet GOJO einen positiven Beitrag für die Umwelt. Dazu zieht er mit seinen Arbeitnehmern an einem Strang. Das ist Sinnstiftung pur: Jeder kann seinen persönlichen Beitrag leisten, um die eigene Ökobilanz kontinuierlich zu verbessern. Dazu hat das Unternehmen das Programm „Sustainable Ways of Working“ (SWOW℠) ins Leben gerufen.

Bei SWOW℠ geht es darum, gemeinsam Aspekte der Nachhaltigkeit auszuloten und Prozesse zu implementieren, die das Unternehmen eine stärkere soziale, ökologische und wirtschaftliche Verantwortung übernehmen lassen. Jeder der mehr als 2.500 Mitarbeiter, die weltweit für GOJO arbeiten, kann auf diese Weise dazu beitragen, die Welt wieder ein kleines Stückchen gesünder und grüner zu machen.

Förderung von Umweltprojekten

Dabei zählen auch kleine Schritte. Zum Beispiel durch das bewusste Sparen von Papier und Strom im Arbeitsalltag oder die gezielte Förderung von Umweltprojekten. An dieser Stelle will der Konzern aber nicht stehen bleiben und hat sich selbst sehr ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt. 

Diese sollen noch in diesem Jahr erreicht werden: 

  • Reduktion des chemischen Fußabdrucks um 50 Prozent
  • Zertifizierungen vieler Produkte mit unabhängigen Nachhaltigkeitslabels
  • Reduktion des Verpackungsmaterials für die eigenen Produkte um 15 Prozent
  • Steigerung des Einsatzes recyclingfähiger Materialien um 50 Prozent
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit ökologisch sensiblen Zulieferern
  • Nachhaltige Workflows für verschiedene Geschäftsprozesse etablieren

Große Ambitionen für die Zukunft

„Als ambitioniertes Familienunternehmen haben wir große Nachhaltigkeits-Strategien und -ziele für 2020 festgelegt, um weiter innovative Produktentwicklungen und Arbeitsweisen voranzutreiben“, sagt Sven Jäschke, Country Manager Nordic, Central & Eastern Europe bei GOJO Industries. „Dazu arbeiten unsere Teammitglieder mit unseren Kunden, Partnern, Lieferanten und vielen anderen Interessengruppen zusammen, um Erkenntnisse und Möglichkeiten zu entdecken und neue Wege für ein Plus an Nachhaltigkeit in unserem Geschäftsfeld auszuloten.“

Dazu sensibilisiert der Konzern seine Arbeitnehmer zum Beispiel bei hauseigenen Veranstaltungen und Messen für das Thema Nachhaltigkeit. Bei diesen tauschen Mitarbeiter mit Kunden und Lieferanten Ideen aus und informieren sich darüber, was GOJO heute schon tut, um als nachhaltiger Arbeitgeber und als nachhaltiges Unternehmen zu agieren. Der Austausch legt die Basis dafür, bereits vorhandene Konzepte weiter und weiter zu verfeinern.

Motivierende Wirkung auf die Mitarbeiter

So konnten gemeinsam mit allen Beteiligten schon verschiedenste Innovationen in den Markt gebracht werden. Zum Beispiel erweiterte GOJO die hauseigene Marke PURELL um ein Sortiment an nachhaltigen Handseifen, die dank einer hochentwickelten Formel selbst bei geringem Verbrauch hochwirksam sind. Das schont die Umwelt.

Außerdem führte das Unternehmen die „GOJO Supplier Awards“ ein, um auch die Zulieferer bei den eigenen Nachhaltigkeitsbestrebungen nach enger mit ins Boot zu holen. Dabei handelt es sich um eine jährliche Veranstaltung, bei der besonders nachhaltig agierende Lieferanten ausgezeichnet werden.

„Während wir hart daran arbeiten, unsere Strategien und Ziele voranzutreiben, stoßen wir natürlich immer wieder auf neue Herausforderungen. Diese sind für uns aber Ansporn, daraus wertvolle Rückschlüsse zu ziehen“, so Sven Jäschke. „Wir werden durch eine konstruktive Unzufriedenheit motiviert, uns immer wieder neu herauszufordert. Auch für mich persönlich geht das mit einer gehörigen Portion Sinnstiftung einher, gemeinsam mit allen Beteiligten daran zu arbeiten, unsere Services und Produkte auf eine Weise neu zu erfinden, die dazu beiträgt, dass die Welt und die Menschen, die auf ihr leben gesund bleiben. Das ist richtig und wichtig. Wir haben schließlich nur einen Planeten und nur eine Gesundheit.“

19. Februar 2020