Gesund durch den Winter: 5 Tipps, mit denen Sie Krankheitsausfälle senken

gesund durch den Winter
Von Sonja Dietz
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Gesund durch den Winter: 5 Tipps, mit denen Sie Krankheitsausfälle senken

In den nächsten Wochen und Monaten ist mit einem erhöhten Krankenstand in Unternehmen zu rechnen – Viren und Bakterien haben in dieser Jahreszeit Hochkonjunktur. Sie lösen alles aus – von einer banalen Erkältung bis hin zur Influenza. Mit ein paar Vorkehrungen können Arbeitgeber aber dazu beitragen, dass ihre Mitarbeiter gesund durch den Winter kommen. Wir haben 5 Tipps zusammengestellt.

Tipp eins: Bieten Sie Ihren Mitarbeitern eine kostenlose Grippeimpfung an

Jetzt ist der optimale Zeitpunkt für eine Grippeimpfung. So jedenfalls empfiehlt es das Robert Koch-Institut. Mit der Grippewelle ist zwar erst im Januar zu rechnen. Doch die Impfung braucht Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Es dauert etwa zehn bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. 

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern in den nächsten Wochen einen besonderen inhouse-Service an, bei dem sie sich kostenlos direkt im Unternehmen impfen lassen können. Wenn die Grippesaison richtig losgeht, sind Ihre Arbeitnehmer bestens gegen die schwerwiegende Atemwegsinfektion geschützt. 

Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:

  • Mitarbeiter fallen weniger aus
  • Indem Sie sich um das Wohlergehen Ihrer Mitarbeiter sorgen, zeigen Sie Wertschätzung und diese sorgt für Bindung.

Tipp zwei: Bieten Sie Ihren Mitarbeitern Haken oder Ablageflächen für ihre Taschen 

Versuchen Sie außerdem, Übertragungswege von Keimen zu durchbrechen. In vielen Büros herrscht jede Menge Durchgangsverkehr. Mitarbeiter, Kunden, externe Dienstleister: Sie alle betreten den Boden mit ihren Straßenschuhen. An ihnen haften unzählige Keime. Mit jedem Schritt verteilen sie diese auf Teppichen und Fließen. Besonders kontaminiert sind die Böden von Mitarbeitertoiletten

Legen Mitarbeiter ihre Taschen oder Aktenkoffer darauf ab, bleiben die Erreger an diesen haften. Stellen sie sie dann auf ihren Schreibtisch - zum Beispiel, um etwas darin zu suchen - gelangen die Keime auf die Tischplatte oder direkt auf die Hände. Diesen Übertragungsweg können Sie unterbrechen, indem Sie Ihren Mitarbeitern Ablagefächer oder Haken für ihre Taschen anbieten. So kommen diese gar nicht erst mit dem kontaminierten Boden in Kontakt. Problem gelöst.

Tipp drei: Essen in der Büroküche oder in der Kantine bitte!

Wir kennen das alle: Eine enge Deadline sitzt im Nacken und so verlegt mancher Arbeitnehmer die Mittagspause an den Arbeitsplatz. Also: Schnell ein Brötchen auf die Hand, nebenbei essen und das Projekt weiterbearbeiten. Einmal ganz davon abgesehen, dass das für die eigene Effektivität eher kontraproduktiv ist – immerhin könnte der Körper bei einer echten Pause gut regenerieren und hinterher ginge Vieles einfacher von der Hand. Aus einem weiteren Grund ist Essen am Arbeitsplatz ein absolutes No-Go. Denn der klassische Büroarbeitsplatz kann um bis zu 100-mal mehr mit Keimen belastet sein als ein Toilettensitz. Studien belegen das. 

Werden Tastaturen, Computermäuse oder Schreibtischplatten nicht konsequent sauber gemacht, haften auf ihnen unzählige Keimkolonien, die mit jeder Berührung auf unsere Hände gelangen und von dort auf das Butterbrötchen. Mit jedem herzhaften Bissen nehmen wir so auch eine ordentliche Portion Bakterien und Viren zu uns. Das ist gerade in der beginnenden Winterzeit kritisch und kann leicht für die Übertragung übler Krankheiten sorgen.

Unser Tipp: Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern und machen Sie sie auf die Gesundheitsrisiken aufmerksam, die sie damit eingehen. Dann essen sie garantiert von sich aus lieber im Pausenraum oder in der Kantine.

Tipp vier: Handy nicht mit auf die Toilette nehmen

Haben Sie schon mal beobachtet, dass Ihre Mitarbeiter das Handy in die Hosentasche schieben, bevor sie auf Toilette gehen? Das ist nicht weiter verwunderlich: Was früher die Zeitung war, ist heute das Handy. Viele nutzen die Zeit im Waschraum, um sich zu informieren. 

Aber Achtung: Das Smartphone sollte auf keinen Fall mitgenommen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es anschließend mit Fäkalkeimen verunreinigt ist, ist nämlich sehr hoch. Da nutzt auch das intensivste Händewaschen nach dem Toilettengang nichts. Denn die Hände sind mit dem nächsten Griff zum Smartphone sofort wieder kontaminiert.

Sie wollen das Thema nicht direkt ansprechen? Zu intim? Das ist nur allzu verständlich. Unser Tipp: Hängen Sie informative Plakate im Büro auf, die auf die verschiedenen Verbreitungswege von Keimen aufmerksam machen und Tipps für die richtige Hygiene am Arbeitsplatz geben. Ach, und noch etwas: Damit das Display vom Smartphone auch vor anderen Keimen verschont bleibt, sollten es ihre Mitarbeiter vor allem in der Herbst- und Winterzeit immer mal wieder mit einem Desinfektionstuch abwischen.

Tipp fünf: Hygienisches Umfeld

Apropos Desinfektionstuch – stellen Sie am besten all Ihren Mitarbeitern entsprechende Spenderboxen mit antibakteriell getränkten Vliestüchern auf den Schreibtisch. Mit ihnen lassen sich auch optimal Schreibtischoberflächen und Tastaturen reinigen. Sie sind übrigens auch für die Schnelle Handreinigung geeignet.

Und noch ein Tipp: Positionieren Sie in Waschräumen und an Orten, an denen sich viele Menschen tummeln, gezielt Hygienespender mit Handdesinfektionsmitteln. Die meisten Keime werden nämlich über die Hände übertragen und Handdesinfektionsmittel töten diese zuverlässig ab. Damit die Spendersysteme Ihren Mitarbeitern zuverlässig in den Blick fallen, bringen Sie sie am besten in einer Höhe von etwa 1,20 Metern an.

Wir drücken Ihnen die Daumen, dass Sie und Ihre Mitarbeiter gesund durch den Winter kommen. Sie haben Fragen zu einem hygienischen Büroumfeld? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns. 

19. November 2019