Heute schon getrennt? Klimaschutz beginnt am heimischen Mülleimer

Heute schon getrennt? Klimaschutz beginnt am heimischen Mülleimer
27. November 2023
Heute schon getrennt? Klimaschutz beginnt am heimischen Mülleimer

Dass wir bei PURELL® auf unserer ganz eigenen Reise zu mehr Nachhaltigkeit unterwegs sind, sollte mittlerweile bekannt sein (falls nicht, einfach hier schnell nachlesen!). Ein Aspekt unserer „Journey To Green“ wurde dabei immer wieder erwähnt, aber noch nie genauer beleuchtet: die Verwendung von recyceltem Plastik. Das einstige Wundermaterial Plastik hat sich längst zu einer wachsenden ökologischen Katastrophe entwickelt. Denn, traurig, aber wahr, alle 10 Minuten werden mehr als 5,2 Millionen Kilogramm Plastikabfall erzeugt! Wir glauben daher, dass es in der Verantwortung jedes Unternehmens und Einzelnen liegt, auf eine bessere, nachhaltigere Zukunft hinzuarbeiten. Dies bedeutet, auf unseren Planeten, seine Ökosysteme und Menschen zu achten sowie Umweltbelastungen, Emissionen, aber eben auch Kunststoffabfälle zu reduzieren. Wie genau das geht? Beispielsweise durch die Verwendung von recyceltem Plastik (kurz PCR-PET). Genau das verwenden wir zu 100 % für unsere Nachfüllpackungen.

Die Kreislaufwirtschaft Plastik und die Bedeutung von Rezyklaten (wie PCR-PET)

 

Plastik ist aus unserem modernen Leben kaum wegzudenken. Es findet sich überall, von Einwegverpackungen bis hin zu Elektronikgehäusen. Doch genau dieser exzessive Gebrauch von Plastik hat schwerwiegende ökologische Konsequenzen. Eine Lösung für das Problem ist die Einführung einer Kreislaufwirtschaft, bei der Recycling und die Verwendung von sogenannten Rezyklaten, wie PCR-PET (Post-Consumer-Recycling-Polyethylenterephthalat), eine zentrale Rolle spielen.

Was ist PCR-PET und wie wird es hergestellt?

 

PCR-PET ist eine Art von Rezyklat, das aus gebrauchten Plastikflaschen und anderen PET-Verpackungen gewonnen wird. Der Prozess beginnt mit der Sammlung und Sortierung von gebrauchtem Plastik. Anschließend wird das Plastik gereinigt, zerkleinert und zu kleinen Pellets geschmolzen. Diese Pellets können dann in der Herstellung von neuen PET-Verpackungen wiederverwendet werden. Die Herstellung von PCR-PET hat mehrere Vorteile. Zum einen reduziert sie den Bedarf an neuer Plastikproduktion, wodurch weniger Rohstoffe und Energie verbraucht werden. Zum anderen verringert sie das Volumen von Plastikabfällen und trägt somit zur Reduzierung der Umweltbelastung bei.

Von zu Hause die Zukunft mitgestalten

 

Plastik zu recyclen ist natürlich nur dann möglich, wenn dieses auch gesammelt wird. Und das nicht nur von großen Firmen und in der Industrie, sondern auch von jedem Einzelnen von uns. Der Kreislauf zum PCR-PET beginnt u.a. an der heimischen Mülltonne, wo mit der richtigen Mülltrennung ein Grundstein für eine nachhaltigere Zukunft gelegt werden kann. 

Klingt vielleicht erst einmal seltsam, doch dass das Mülltrennungsverhalten in privaten Haushalten ist mitentscheidend für die zukünftige Entwicklung von Rezyklaten wie PCR-PET. 

Mülltrennung, aber richtig 

 

Mülltrennung mag auf den ersten Blick wie eine lästige Pflicht erscheinen, aber sie ist als Teil des Plastik-Kreislaufs von großer Bedeutung für unsere Umwelt und die Zukunft unseres Planeten. Richtiges Recycling kann dazu beitragen, Abfälle zu reduzieren und wertvolle Ressourcen zu schonen. Mülltrennung gehört in Deutschland zur täglichen Routine, wie der Kaffee am Morgen und der Tatort am Sonntag. Doch gerade bei Dingen und Gewohnheiten, die man immer so nebenbei erledigt, schleichen sich gern mal Flüchtigkeitsfehler ein. Daher kommen hier ein paar kurze Tipps und Reminder in Sachen Mülltrennung: 

1. Richtig informiert ist halb gewonnen 

Bevor man mit der Mülltrennung beginnt, sollte man sich über die lokalen Vorschriften und Recyclingrichtlinien informieren. In vielen Gemeinden gibt es beispielsweise spezielle Sammelstellen für unterschiedliche Abfallarten.

 

2. Symbole im Auge behalten

Viele Produkte sind mit eindeutigen Recycling-Symbolen gekennzeichnet, die anzeigen, welche Materialien überhaupt recycelbar sind. Auch wenn uns der „Grüne Punkt“ mehr als bekannt ist, manchmal übersieht man schnell, ob er auch wirklich auf der zu entsorgenden Verpackung drauf ist. Daher: Vermutung ist gut, Kontrolle ist besser! 

 

3. Sauber und leer 

Verschmutzte oder mit Resten gefüllte Verpackungen können Recyclingprozesse stören. 

Daher sollte man sicherstellen, dass Verpackungen leer und sauber sind, bevor sie in Recyclingbehältern landen. 

 

4. Glas, Papier, Plastik und mehr

Mülltrennung ist mehr als nur Papier von Plastik zu trennen. Abfälle sollten in verschiedene Kategorien sortiert werden, einschließlich Glas, Papier, Plastik, Metall und organische Abfälle.

 

5. Nichts für den normalen Abfall – Elektronik-Recycling

Elektronische Geräte sollten nicht im normalen Hausmüll landen. Eine kurze Suche online und schon sind spezielle Sammelstellen oder Elektronik-Recyclingprogramme gefunden, um alte Geräte umweltfreundlich zu entsorgen.

 

6. Reduzieren, wiederverwenden, recyclen
Das Motto „Reduce, Reuse, Recycle“ sollte unser aller Leitfaden sein. Einfach mal versuchen häufiger Abfälle zu vermeiden, wo immer möglich, oder daran zu denken, dass die Wiederverwendung von Gegenständen oft eine nachhaltigere Option ist als die Entsorgung oder das Recycling. Klingt einfach, oder? 

 

Mit vielen kleinen Dingen, wie der richtigen Mülltrennung, können wir alle dazu beitragen, unsere Ressourcen zu schonen und die Umweltverschmutzung zu reduzieren. Vielleicht fangen wir einfach heute damit an?